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Wussten Sie schon?

Korrosion ist die elektrochemische Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung. Der Korrosionsvorgang besteht aus der anodischen Teilreaktion der Metallauflösung (Oxidation) und der kathodischen Teilreaktion der Sauerstoffreduktion.

Umfassender Korrosionsschutz

Wir versuchen uns hier einmal kurz in einer kleinen "Nicht-Fachmann" Erklärung zum KKS:

Korrosion verursacht große Schäden an Metallkonstruktionen, welche in elektrisch leitfähiger Umgebung (Elektrolyten) wie Erdboden oder Wasser verlegt sind.
Durch kleinste Spannungen (Potentiale) und deren Differenzen, sei es gegen anderen Metalle oder gegen Erde kommt es zu einem Stromfluss, welcher Metall-Ionen und somit "Material" abträgt.
Bekämpft wird dies üblicherweise im ersten Step (man kennt es meist von zuhause) mit entsprechenden Schutzanstrichen, -Beschichtungen oder -Umhüllungen.
Durch chemische und mechanische äußere Einwirkungen kann eine Beschichtung oder Umhüllung allerdings nie 100% Sicherheit bieten und schon an kleinsten Fehlstellen in der Umhüllung kann es sehr schnell zu großen Korrosionsschäden kommen.

Der kathodische Korrosionsschutz ist die effektivste und nachhaltigste Möglichkeit, diese elektrochemischen Korrosionsprozesse wirksam zu bekämpfen.

Durch Entgegenwirken mit einem heutzutage meist durch eine Fremdstromanlage (Solarpanel oder Gleichrichter) erzeugten Gleichstrom (Schutzstrom) über eine Anodenanlage wird über den Elektrolyten (Erdboden, Wasser) ein Stromaustritt an Fehlstellen der Beschichtung / Umhüllung sicher verhindert. Durch das Beaufschlagen der sogenannten Schutzobjekte (z.B. einer Pipeline) mit diesem "Schutzstrom" werden diese nicht nur "kathodisch geschützt" - sie werden "polarisiert" und es können dadurch anschließend sogar potentielle Umhüllungsfehlstellen (auch im Erdreich) mit speziellen Messgeräten sicher erkannt werden! Denn an den Fehlstellen enstehen in den Messwerten gut sichtbare Unterschiede im Vergleich zu den Bereichen, wo die Umhüllung intakt ist.
Ferner kann man mittels heutzutage üblicher Fernwirktechnik mit fortlaufender Grenzwertüberwachung sofort sehen, wenn sich der Bedarf an "Schutzstrom" plötzlich erhöht - was meist auf eine neue Fehlstelle hindeutet.

Funktionsschema

 

KKS rechnet sich:

Ein umfassender Korrosionsschutz ist für den sicheren und effizienten Betrieb von Rohrleitungsnetzen, Versorgungseinrichtungen, Stahlwasserbauwerken oder Industrieanlagen einfach unverzichtbar.
Das gilt ganz besonders für Betreiber von Rohrleitungen und Anlagen mit hohem Gefährdungspotential durch Gas oder andere petrochemische Stoffe.

Dabei zahlt sich KKS schnell aus: So kostet die Installation einer Anlage zum Kathodischen Korrosionsschutz nur einen Bruchteil der Aufwendungen, die zur Beseitigung eines Korrosionsschadens nötig sind.

KKS verhindert dafür mögliche wirtschaftliche Einbußen und Imageschäden und hilft enorm bei der Zustandsbewertung. Mit KKS werden Betreiber aber auch der Verantwortung gegenüber Ihrer Umwelt gerecht.

Als einer der Marktführer in Deutschland liefern wir komplexe Lösungen für komplexe Korrosionsprobleme: wirtschaftlich, technisch und ökologisch.

Mit Erfahrung, Beratung, Planung, Bau und Wartung sind unsere KKS-Spezialisten in den folgenden Bereichen für Sie da:

  • der „klassische Korrosionsschutz“ (KKS)
  • der Lokale Kathodische Korrosionsschutz (LKS) in komplexen Industrieanlagen
  • der kathodische Innenschutz (KIS)
  • der kathodische Korrosionsschutz für Stahlwasserbauwerke
  • der Schutz von Stahl in Beton (KKSB)
  • die moderne KKS-Fernwirktechnik (historisch oft kurz DFÜ genannt)