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Wussten Sie schon?

Korrosion ist die elektrochemische Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung. Der Korrosionsvorgang besteht aus der anodischen Teilreaktion der Metallauflösung (Oxidation) und der kathodischen Teilreaktion der Sauerstoffreduktion.

KKS für Stahl in Beton (KKSB)

Auch für Stahlbetonbauwerke wie Brücken und Parkhäuser besteht durch das Eindringen von Chloriden (z.B. Streusalz) Korrosionsgefahr. Die Schädigung des Stahls erfolgt durch Carbonatisierung, denn Reaktionen mit der Außenluft lassen den pH-Wert von 12,6 auf 9 sinken! Die Gefährdung erhöht sich bei mangelhafter Qualität des Betons, schlechter Verdichtung und unzureichender Betonüberdeckung.

Der kathodische Korrosionsschutz von Stahl in Beton (KKSB) kann als Alternative zu konventionellen Maßnahmen der Betoninstandsetzung die Lebensdauer des Bauwerks um einige Jahrzehnte erhöhen. Durch den Einsatz von KKSB bei Stahlbeton-Neubauten wird ein umfassender vorbeugender Schutz vor Korrosion erreicht.

Typisches Schadensbild. Korrodierte Bewehrung sprengt den Beton.


Die Vorteile eines KKSB-Systems:

  • kontaminierter Beton muß nicht in großer Tiefe entfernt und erneuert werden
  • Reduktion des Zeitaufwands für die Instandsetzung
  • vorbeugender Schutz minimiert zukünftige Reparaturmaßnahmen
  • geringe Beeinträchtigung des laufenden Betriebs
Funktionsweise für Stahl in Beton


Funktionsweise:

Auf der Oberfläche des Betons wird eine dauerhafte Anode angebracht und an eine Gleichstromquelle angeschlossen. Nach Einschalten der Stromquelle erzwingt diese einen Stromfluss durch den Stahl, der dem Stromfluss der anodischen Metallauflösung entgegengesetzt ist und weiteres Korrodieren unterdrückt. Mit einem Fernüberwachungssystem kann die Wirksamkeit des KKSB-Systems kontrolliert werden.

Manuelle Messwerterfassung mit Radelektrode