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Fehlersuche

Bei der Fehlersuche ist immer zwischen der Ortung von Umhüllungsfehlstellen und Fremdkontakten zu unterscheiden.  Der Hinweis auf einen Fehler ergibt sich grundsätzlich aus den Potential- und Schutzstrommessungen.

Der Nachweis der Wirksamkeit des Kathodischen Korrosionsschutzes an jeder Fehlstelle in der Umhüllung erfordert die Kenntnis der Lage der Umhüllungsfehlstellen. Die Ortung von Fehlstellen in der Umhüllung erfolgt durch Messung von Potentialgradienten (Spannungstrichtern):

Am Ort der Fehlerstelle in der Umhüllung tritt Schutzstrom in das Rohr ein und ruft im Gesamtausbreitungswiderstand der Fehlstelle einen Spannungsfall hervor. Dieser besitzt  in der räumlichen Darstellung die Form eines Trichters („Spannungstrichter“) und kann durch Aufsetzen zweier Sonden an unterschiedlichen Orten auf das Erdreich („ohmsche Ankopplung“) abgetastet werden. Das Maximum des Spannungstrichters befindet sich am Ort der Verletzung der Umhüllung.

Beim Verfahren der sog. „IFO-Messung“ (Intensive Fehlstellen-Ortung) werden fortschreitend in  5 m-Schritten die 2 Bezugselektroden mit einem Abstand von 10 m über der Rohrleitungsachse zueinander aufgestellt und die Spannung zwischen den beiden Elektroden als Differenz der Messwerte in der Ein- und Ausschaltphase ermittelt. Beim Überschreiten einer Umhüllungsfehlstelle ergibt sich eine Polaritätsänderung bei der ermittelten Spannung.

Die Ortung von Fremdkontakten beruht darauf, dass ein zur Fehlersuche eingespeister Gleich- oder Wechselstrom in seinem Verlauf zwischen Einspeise- und Fehlerstelle durch geeignete Messverfahren ermittelt wird.