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Intensivmessungen

Intensivmessungen

Zielsetzung einer Intensivmessung ist die Ermittlung des Rohr/Boden-Potentials und der dazugehörigen Potentialgradienten entlang einer Rohrleitungstrasse zur Feststellung der Wirksamkeit des Kathodischen Korrosionsschutzes (Erfüllung des Schutzkriteriums) und die Identifizierung von Umhüllungsfehlstellen.

Nach DIN 50925 ist das Intensivmessverfahren wie folgt definiert: „Die Intensivmessung beinhaltet die Ermittlung des IR-freien Potentials an den durch Messung der Potentialgradienten lokalisierten Umhüllungsfehlstellen eines Schutzobjektes“.

Zur Durchführung dieses Messverfahrens müssen die auf die zu untersuchende Rohrleitung arbeitenden kathodischen Schutzanlagen zeitsynchron ein- und ausgeschaltet werden. Als zweckmäßig haben sich in der Praxis Schaltzeiten von 12 s „ein“ und 3 s „aus“ erwiesen. Für die Aufzeichnung der zu erfassenden Daten werden automatisch arbeitende Datenerfassungsgeräte benutzt.

Die „2-Elektroden-Methode“ ist sicherlich die bekannteste Art der Intensivmessung. Bei dieser Methode werden an jedem Messpunkt das Ein- und Ausschaltpotential, sowie Ein- und Ausschaltspannungstrichter gemessen. Die Messung des Ein- und Ausschaltpotentials erfolgt mit direktem Anschluss zum Messkontakt.

Die Messung des Ein- und Ausschaltspannungstrichters wird mit möglichst großer Distanz vom Rohrleitungsscheitel querab durchgeführt. Dabei werden die für die Erfassung benötigten zwei Messelektroden in einem konstanten Abstand von ca. 10 m parallel nebeneinander geführt. Der Abstand der einzelnen Messpunkte zueinander beträgt normalerweise 5 m.